Es beginnt oft unscheinbar: eine gerötete Stelle am Steißbein, eine Ferse, die beim Waschen etwas wärmer wirkt, ein Vater, der über ein Brennen am Gesäß klagt. Wer einen Menschen pflegt, der viel liegt oder sitzt, kennt diese Momente der Unsicherheit. Ist das harmlos, oder beginnt hier ein Dekubitus, also ein Druckgeschwür? Die gute Nachricht: Druckgeschwüren lässt sich in vielen Fällen wirksam vorbeugen. Die Fachleute des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege halten fest, dass das Auftreten eines Dekubitus weitgehend verhindert werden kann.
Dieser Ratgeber erklärt verständlich, wie ein Dekubitus entsteht, welche Körperstellen besonders gefährdet sind und was Dekubitusprophylaxe zu Hause konkret bedeutet: Bewegung fördern, Druck entlasten, Haut beobachten und pflegen, auf Essen und Trinken achten und die richtigen Hilfsmittel nutzen. Sie erfahren auch, wann sofort ärztlicher oder pflegefachlicher Rat nötig ist und wer zu Hause welche Aufgabe übernimmt.
Wichtig vorab: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder pflegefachliche Beratung. Die Vorbeugung sollte immer mit Hausarztpraxis und Pflegefachkräften abgestimmt sein. Die Versorgung einer bestehenden Wunde gehört in fachliche Hände.
Das Wichtigste in Kürze
- Was ein Dekubitus ist: eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunterliegenden Gewebes, typischerweise über Knochenvorsprüngen, durch Druck oder Druck zusammen mit Scherkräften.
- Bewegung zuerst: Der DNQP-Expertenstandard misst der Förderung der Eigenbewegung einen zentralen Stellenwert bei. Hilfsmittel unterstützen, ersetzen Bewegung aber nicht.
- Individuell statt starr: Wie oft die Position gewechselt und die Haut angeschaut wird, legen Pflegefachkräfte individuell fest. Einen festen Takt für alle gibt es nicht.
- Frühes Warnzeichen: Eine umschriebene Rötung bei intakter Haut, die sich nicht wegdrücken lässt, entspricht bereits einem Dekubitus der Kategorie 1. Dann sofort entlasten und fachlichen Rat einholen.
- Hilfsmittel: Ein Pflegebett gibt es als Pflegehilfsmittel über die Pflegekasse, eine Antidekubitusmatratze in der Regel auf ärztliche Verordnung über die Krankenkasse.
- Wundversorgung ist Behandlungspflege: Sie gehört in die Hände eines ambulanten Pflegedienstes auf ärztliche Verordnung, nicht in die von Angehörigen oder Betreuungskräften.
Was ist ein Dekubitus?
Ein Dekubitus, umgangssprachlich Druckgeschwür oder Wundliegen, ist nach der Definition, die auch der Expertenstandard des DNQP verwendet, „eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes, typischerweise über knöchernen Vorsprüngen, infolge von Druck oder Druck in Verbindung mit Scherkräften“.
Wie ein Druckgeschwür entsteht
Drückt das Körpergewicht im Liegen oder Sitzen dauerhaft auf eine Stelle, an der der Knochen direkt unter der Haut liegt, wird das Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Mit der Zeit wird die Haut dünner und kann absterben. So beschreibt es das Gesundheitsportal des Bundes. Entscheidend ist also die Kombination aus Druck und Zeit: Je länger der Druck an einer Stelle anhält, umso größer ist die Gefahr.
Hinzu kommen Scher- und Reibekräfte. Sie entstehen zum Beispiel, wenn ein bettlägeriger Mensch beim Umlagern über die Unterlage gezogen wird oder im Bett langsam nach unten rutscht. Dabei verschieben sich Hautschichten gegeneinander, was das Gewebe zusätzlich belastet.
Warum Vorbeugung so wichtig ist
Druckgeschwüre sind offene Wunden, die sehr schmerzhaft sein können und meist nur langsam heilen. Wer bereits einen Dekubitus hatte, hat ein erhöhtes Risiko, an derselben Stelle erneut einen zu bekommen. Vorbeugen ist deshalb immer besser als behandeln. Der DNQP-Expertenstandard formuliert als Ziel, dass jeder dekubitusgefährdete Mensch eine Prophylaxe erhält, die die Entstehung eines Dekubitus verhindert. Er bezieht dabei Angehörige ausdrücklich mit ein, weil sie gerade in der häuslichen Versorgung eine wichtige Rolle spielen.
Die Kategorien eines Dekubitus
Fachleute teilen Druckgeschwüre nach ihrer Tiefe in Kategorien ein. Die amtliche Klassifikation ICD-10-GM, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte herausgibt, unterscheidet vier Stadien beziehungsweise Kategorien. Die Einteilung hilft Ihnen, Gespräche mit Ärztin, Arzt und Pflegedienst besser zu verstehen. Die Einstufung selbst ist Sache von Fachleuten.
| Kategorie | Beschreibung nach ICD-10-GM | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| Kategorie 1 | Druckzone mit nicht wegdrückbarer Rötung bei intakter Haut | Frühestes Stadium. Die Stelle sofort entlasten und zeitnah ärztlich oder pflegefachlich ansehen lassen. |
| Kategorie 2 | Blase (serumgefüllt, offen oder geplatzt) oder Teilverlust der Haut mit Einbeziehung von Oberhaut und/oder Lederhaut | Offene oder drohend offene Wunde. Wundversorgung durch Fachkräfte. |
| Kategorie 3 | Verlust aller Hautschichten mit Schädigung oder Nekrose des Unterhautgewebes, die bis auf die darunterliegende Faszie reichen kann | Tiefe Wunde. Ärztliche Behandlung und professionelle Wundversorgung nötig. |
| Kategorie 4 | Nekrose von Muskeln, Knochen oder stützenden Strukturen wie Sehnen oder Gelenkkapseln | Schwerste Form. Ärztliche Behandlung, unter Umständen auch chirurgisch. |
Quelle: ICD-10-GM, Kode L89 „Dekubitalgeschwür und Druckzone“, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Für den Alltag zu Hause ist vor allem Kategorie 1 wichtig: Sie ist das Stadium, in dem Angehörige am meisten bewirken können, weil die Haut noch geschlossen ist. Bleibt eine Rötung über einem Knochenvorsprung bestehen, wenn man vorsichtig mit dem Finger darauf drückt und loslässt, und blasst sie dabei nicht ab, spricht das für eine solche nicht wegdrückbare Rötung. In der Pflegepraxis wird diese Prüfung oft Fingertest genannt. Bei dunkler Haut ist eine Rötung allerdings nicht immer gut zu sehen. Dann können Veränderungen von Wärme, Festigkeit oder Schmerzempfinden der Stelle Hinweise geben. Im Zweifel gilt immer: entlasten und fachlich abklären lassen.
Risikofaktoren: Wer ist besonders gefährdet?
Gesunde Menschen spüren schnell, wenn der Druck auf eine Körperstelle zu groß wird, und verändern ihre Haltung unbewusst, auch im Schlaf. Gefährdet sind vor allem Menschen, bei denen diese natürliche Schutzreaktion nicht mehr funktioniert.
Typische Risikofaktoren
- Eingeschränkte Beweglichkeit: Wer sich nicht oder nur wenig selbst bewegen kann, etwa nach einem Schlaganfall, bei fortgeschrittener Demenz oder bei starker Schwäche, liegt oder sitzt lange in derselben Position.
- Gestörtes Empfinden: Menschen mit Lähmungen spüren an den betroffenen Stellen oft keinen Druck und keinen Schmerz mehr. Auch bei langjährigem Diabetes kann das Schmerzempfinden eingeschränkt sein.
- Durchblutungsstörungen: Etwa bei verengten Blutgefäßen werden druckbelastete Stellen noch schlechter versorgt.
- Mangelernährung und Flüssigkeitsmangel: Sie schwächen die Haut und können die Wundheilung verzögern.
- Feuchtigkeit auf der Haut: Ist die Haut lange Urin, Stuhl oder Schweiß ausgesetzt, entstehen leichter Hautschäden.
- Ein früherer Dekubitus: An bereits betroffenen Stellen ist das Risiko erhöht.
Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit, in Zusammenarbeit mit dem IQWiG), gesund.bund.de Pflegewissen.
Das Risiko fachlich einschätzen lassen
Nach dem DNQP-Expertenstandard schätzt die Pflegefachkraft zu Beginn des pflegerischen Auftrags systematisch das Dekubitusrisiko ein. Dazu gehört ein erstes Screening und, wenn eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, eine genauere Beurteilung. Die Einschätzung wird in individuell festgelegten Abständen wiederholt und sofort, wenn sich die Beweglichkeit verändert. Wenn ein Pflegedienst bei Ihnen tätig ist, fragen Sie ruhig nach dem Ergebnis dieser Einschätzung. Bei Pflegegeldbezug kann auch der Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI eine gute Gelegenheit sein, das Thema anzusprechen.
Besonders gefährdete Körperstellen
Druckgeschwüre entstehen fast immer dort, wo Knochen direkt unter der Haut liegen. Welche Stellen am stärksten belastet sind, hängt von der Position ab. Die folgende Übersicht hilft Ihnen, beim Waschen und Umziehen gezielt hinzuschauen.
| Position | Besonders belastete Stellen | Worauf Sie achten können |
|---|---|---|
| Rückenlage | Hinterkopf, Schulterblätter, Ellenbogen, Kreuzbein und Steißbein, Fersen | Kreuzbein und Fersen beim Waschen oder Wechseln der Inkontinenzversorgung kurz ansehen |
| Seitenlage | Hüfte (Rollhügel), Schulter, Knie an der Innen- und Außenseite, Knöchel | Darauf achten, dass Knie und Knöchel nicht direkt aufeinanderliegen |
| Sitzen im Sessel oder Rollstuhl | Sitzbeine, Steißbein, Fersen und Fußsohlen | Lange Sitzphasen unterbrechen, Rutschen nach vorn vermeiden |
Grundlage: gesund.bund.de (Steißbein, Fersen, Hüften, Ellenbogen, Schulterblätter, Hinterkopf) und Lokalisationsangaben der ICD-10-GM (Kreuzbein, Sitzbein, Trochanter, Ferse). Die Zuordnung zu den Positionen ist eine vereinfachte Orientierung.
Auch medizinische Hilfsmittel können Druck auf die Haut ausüben, etwa Schläuche, Schienen oder zu enge Kompressionsstrümpfe. Der Expertenstandard weist ausdrücklich darauf hin, dass von außen drückende Geräte ein Dekubitusrisiko darstellen. Schauen Sie deshalb auch unter und neben solchen Hilfsmitteln nach.
Der DNQP-Expertenstandard Dekubitusprophylaxe: Die Kernaussagen
Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat den „Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ herausgegeben. Aktuell gilt die 2. Aktualisierung von 2017. Der Standard richtet sich an Pflegefachkräfte in ambulanten Diensten, Heimen und Kliniken, bezieht Angehörige aber ausdrücklich ein. Für Familien ist es hilfreich, die Grundzüge zu kennen, weil sie zeigen, was gute Prophylaxe ausmacht.
Die sechs Bausteine des Standards
- Risikoeinschätzung: systematisch zu Beginn und wiederholt in individuellen Abständen sowie bei Veränderungen.
- Planung und Information: Die Pflegefachkraft plant die Maßnahmen gemeinsam mit dem gefährdeten Menschen und gegebenenfalls den Angehörigen und informiert alle Beteiligten über das Risiko.
- Schulung und Beratung: Betroffene und Angehörige sollen die Gefahr und die geplanten Maßnahmen kennen und nach ihren Möglichkeiten mitwirken. Dazu gehören Bewegungsförderung, Hautbeobachtung, Druckentlastung und der Umgang mit Hilfsmitteln.
- Bewegungsförderung und Druckentlastung: Die Eigenbewegung wird so weit wie möglich gefördert. Reicht sie nicht aus, sorgt die Pflegefachkraft auf Basis einer individuellen Planung für Druckentlastung und die vollständige Entlastung gefährdeter Stellen, die sogenannte Freilage.
- Hilfsmittel: Wenn der Zustand keine ausreichende Bewegungsförderung zulässt, kommen zusätzlich druckverteilende und -entlastende Hilfsmittel zum Einsatz.
- Hautbeobachtung und Evaluation: Der Hautzustand wird in individuell bestimmten Zeitabständen begutachtet, und die Wirksamkeit der Maßnahmen wird überprüft.
Quelle: DNQP, Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege, 2. Aktualisierung 2017, Auszug.
Was das für Sie zu Hause bedeutet
Zwei Botschaften des Standards sind für Angehörige besonders wichtig. Erstens: Bewegung hat Vorrang. Der Einsatz von Technik und Hilfsmitteln ist nach dem Standard eine sinnvolle Unterstützung, ersetzt aber nicht die Förderung der körpereigenen Bewegung. Zweitens: Es gibt keine Einheitslösung. Wie oft Positionen gewechselt und die Haut kontrolliert werden, richtet sich nach dem individuellen Risiko. Lassen Sie sich diesen Plan von einer Pflegefachkraft erstellen und erklären.
Bewegung fördern und Druck entlasten
Möglichst viel selbstständige Bewegung trägt dazu bei, einem Druckgeschwür vorzubeugen. Das gilt auch für Menschen, die nur noch wenig können. Schon kleine Bewegungen verändern die Druckverteilung.
Eigenbewegung im Alltag anregen
- Zum Mitmachen ermuntern: Lassen Sie Ihren Angehörigen so viel wie möglich selbst tun, etwa sich im Bett ein Stück drehen, die Beine anwinkeln oder sich beim Aufsetzen mithelfen.
- Kleine Lagewechsel: Bereits kleine Lageänderungen können hilfreich sein, zum Beispiel das Becken leicht anheben oder das Gewicht im Sessel verlagern.
- Aufstehen und Gehen: Wenn möglich, regelmäßig aufstehen, ein paar Schritte gehen oder am Tisch essen statt im Bett.
- Bewegung in Routinen einbauen: Beim Waschen, Anziehen oder Essen lassen sich Bewegungen ganz natürlich einbinden.
Das Prinzip, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern, beschreibt unser Ratgeber zur aktivierenden Pflege. Einfache Übungen für den Alltag finden Sie unter Bewegungsübungen für Senioren.
Wenn Eigenbewegung nicht mehr reicht
Kann sich ein Mensch nicht mehr ausreichend selbst bewegen, müssen gefährdete Stellen durch Positionswechsel entlastet werden. Bei langem Liegen sind regelmäßige Umlagerungen notwendig. Wie häufig, legt die Pflegefachkraft individuell fest und passt es an, wenn sich der Zustand oder die Haut verändert. Das Zentrum für Qualität in der Pflege empfiehlt dafür einen Bewegungsplan, in dem Zeitpunkt, Position und Hautzustand notiert werden. Der Plan sollte gemeinsam mit der pflegebedürftigen Person und gegebenenfalls Pflegefachkräften oder der Ärztin erstellt und zeitnah angepasst werden, wenn sich die Beweglichkeit verändert.
Wie Sie die Versorgung eines bettlägerigen Menschen insgesamt organisieren, erklärt unser Ratgeber Bettlägerigkeit: Versorgung zu Hause.
Druck entlasten und richtig positionieren
Beim Umlagern geht es nicht nur darum, die Position zu wechseln, sondern auch darum, die Haut dabei zu schonen.
Grundregeln beim Lagern und Umlagern
- Nicht ziehen, sondern anheben oder drehen: Reibe- und Scherkräfte vermeiden. Den Menschen nicht über die Unterlage ziehen.
- Gerötete Stellen freihalten: Gefährdete, gerötete oder verletzte Hautstellen sollten nicht aufliegen.
- Falten und Krümel vermeiden: Glatte Laken, keine Gegenstände im Bett, Inkontinenzunterlagen faltenfrei.
- Fersen beachten: Sie liegen in Rückenlage besonders leicht auf. Fragen Sie die Pflegefachkraft, wie sie in Ihrem Fall entlastet werden können.
- Rückenschonend arbeiten: Hebetechniken und Hilfsmittel entlasten auch Ihren Rücken. Pflegedienste können Angehörige dazu anleiten und schulen.
Lagerungstechniken lernen
Konkrete Lagerungsarten, Winkel und Hilfsmittel lassen sich schwer aus einem Text lernen. Hier hilft praktische Anleitung. Die Pflegekassen bieten dafür kostenlose Pflegekurse für Angehörige an, auf Wunsch auch in der häuslichen Umgebung (§ 45 SGB XI). Laut Gesundheitsportal des Bundes können Angehörige in Pflegekursen verschiedene Bewegungs- und Lagerungstechniken erlernen. Mehr dazu im Beitrag Pflegekurs nach § 45 SGB XI. Auch das Konzept der Bobath-Pflege wird in manchen Kursen vermittelt.
Haut beobachten und pflegen
Damit schnell gehandelt werden kann, sollten gefährdete Stellen regelmäßig auf erste Anzeichen einer Druckstelle überprüft werden. Am einfachsten gelingt das, wenn Sie es mit ohnehin anfallenden Tätigkeiten verbinden: beim Waschen, beim Umziehen, beim Wechsel der Inkontinenzversorgung.
Worauf Sie bei der Hautbeobachtung achten
- Rötungen über Knochenvorsprüngen, die nicht abblassen
- Stellen, die sich wärmer oder kälter, härter oder weicher anfühlen als die Umgebung
- Schmerzen, Brennen oder Kribbeln, über die Ihr Angehöriger klagt
- Blasen, Hautabschürfungen oder offene Stellen
- Dunkle, violette oder bläuliche Verfärbungen
Notieren Sie Auffälligkeiten mit Datum, Uhrzeit und Lage, etwa „Steißbein gerötet, etwa so groß wie eine Münze“. Ein Bewegungsplan oder Pflegetagebuch hilft, Veränderungen über die Zeit zu erkennen und sie der Pflegefachkraft genau zu schildern.
Hautpflege: schützen statt strapazieren
- Schonend reinigen: Zu intensives Waschen und ungeeignete Produkte können die Haut reizen.
- Trocken halten: Haut und Hautfalten nach dem Waschen sorgfältig trocknen.
- Bei trockener Haut pflegen: Eine Feuchtigkeitspflege kann sinnvoll sein, rückfettende Cremes helfen bei trockener Haut.
- Feuchtigkeit vermeiden: Bei Inkontinenz Windeln oder Einlagen rechtzeitig wechseln.
- Bei Auffälligkeiten früh fragen: Holen Sie bei Hautveränderungen frühzeitig ärztlichen oder pflegefachlichen Rat ein.
Welche Bettschutz-Produkte die Haut schonen und wie Sie das Bett sinnvoll aufbauen, lesen Sie im Ratgeber Matratzen und Betteinlagen bei Inkontinenz. Warum Inkontinenz die Haut besonders belastet, erklärt der Beitrag Hilfsmittel bei Inkontinenz.
Essen und Trinken: Die Haut von innen stärken
Flüssigkeitsmangel kann die Haut genauso schwächen wie Fehl- oder Unterernährung. Beides kann zudem die Wundheilung verzögern. Eine ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr gehören deshalb zur Dekubitusprophylaxe dazu.
Ausreichend trinken
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Menschen ab 65 Jahren als Richtwert eine Wasserzufuhr von 1.310 Millilitern pro Tag über Getränke. In ihrer Broschüre „Trinken im Alter“ heißt es: mindestens 1,3 Liter, besser 1,5 Liter am Tag über Getränke. Da das Durstgefühl im Alter nachlässt, helfen feste Trinkgelegenheiten und sichtbar bereitgestellte Getränke. Wichtig: Bei manchen Erkrankungen, etwa des Herzens oder der Nieren, kann eine ärztlich festgelegte Trinkmenge gelten. Diese hat dann Vorrang.
Genug essen, vor allem genug Eiweiß und Energie
Bei bettlägerigen Menschen ist Unterernährung ein Risikofaktor. Achten Sie auf ungewollten Gewichtsverlust, zu weit gewordene Kleidung und nachlassenden Appetit. Ob eine Ernährungsumstellung oder Trinknahrung sinnvoll ist, sollte ärztlich geklärt werden. Praktische Tipps für mehr Esslust gibt unser Ratgeber Kein Appetit im Alter, bei Demenz der Beitrag Ernährung bei Demenz.
Hilfsmittel: Pflegebett, Matratze und Co.
Wenn Bewegung allein nicht ausreicht, können druckverteilende und druckentlastende Hilfsmittel den Unterschied machen. Für viele Hilfsmittel übernehmen Kranken- oder Pflegekasse die Kosten. Welche Kasse zuständig ist, hängt vom Zweck ab.
| Hilfsmittel | Wofür | Wer zahlt in der Regel |
|---|---|---|
| Pflegebett | Erleichtert Positionswechsel, Aufsetzen und die Pflege; schont den Rücken der Pflegenden | Pflegekasse als technisches Pflegehilfsmittel, vorrangig leihweise (§ 40 SGB XI) |
| Antidekubitusmatratze, Wechseldrucksystem | Druckverteilung und -entlastung bei erhöhtem Risiko oder bestehendem Dekubitus | Krankenkasse auf ärztliche Verordnung (§ 33 SGB V) |
| Lagerungshilfen wie Lagerungsrollen | Positionierung und Entlastung | je nach Produkt Pflege- oder Krankenkasse |
| Sitzkissen zur Druckentlastung | Entlastung bei langem Sitzen im Rollstuhl oder Sessel | je nach Zweck Kranken- oder Pflegekasse, Verordnung klären |
| Bettschutzeinlagen | Schutz von Matratze und Haut bei Inkontinenz | Pflegekasse (waschbar als Antrag oder Einmalprodukte über die Verbrauchspauschale) |
Quellen: § 40 SGB XI, § 33 SGB V; Zuordnung nach dem PflegeHeimat-Ratgeber Pflegebett beantragen. Im Einzelfall entscheidet die Kasse.
Pflegebett über die Pflegekasse
Technische Pflegehilfsmittel wie ein Pflegebett sollen die Pflegekassen in allen geeigneten Fällen vorrangig leihweise überlassen. Für Erwachsene fällt eine Zuzahlung von zehn Prozent an, höchstens 25 Euro je Pflegehilfsmittel; unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Befreiung möglich (§ 40 Abs. 3 SGB XI). Fragen Sie bei der Pflegekasse nach, ob bei einem Leihbett eine Zuzahlung anfällt. Wie Sie den Antrag stellen und was ein Pflegebett mitbringen sollte, erklärt der Ratgeber Pflegebett beantragen. Einen Überblick über weitere Geräte bietet der Beitrag Technische Pflegehilfsmittel.
Antidekubitusmatratze auf Verordnung
Eine Antidekubitusmatratze ist ein Hilfsmittel der Krankenversicherung. Sie wird in der Regel von der Hausärztin oder dem Hausarzt verordnet und über ein Sanitätshaus geliefert. Welche Art passt, etwa eine Weichlagerungsmatratze oder ein Wechseldrucksystem, hängt vom individuellen Risiko ab. Der Expertenstandard sieht vor, dass ein gefährdeter Mensch, dessen Zustand keine ausreichende Bewegungsförderung zulässt, unverzüglich ein geeignetes druckverteilendes Hilfsmittel erhält. Sprechen Sie das Thema deshalb aktiv an, wenn Ihr Angehöriger viel liegt.
Hilfsmittel sind kein Ersatz für Bewegung
Auch die beste Matratze entbindet nicht davon, die Eigenbewegung zu fördern und die Haut zu beobachten. Manche weichen Systeme können es zudem schwerer machen, sich selbst im Bett zu bewegen. Lassen Sie sich bei der Auswahl beraten, auch zur Frage, wie viel Eigenbewegung noch möglich ist.
Wann sofort Arzt oder Pflegedienst gefragt sind
Druckgeschwüre können sich schnell verschlechtern, und die Heilung kann langwierig sein. Deshalb ist es wichtig, bereits bei Rötungen fachliche Hilfe zu holen.
Warnzeichen, die Sie nicht abwarten sollten
- eine Rötung über einem Knochenvorsprung, die nicht abblasst
- eine Blase, Hautabschürfung oder offene Stelle an einer Druckstelle
- dunkle, violette oder schwärzliche Verfärbungen
- Schmerzen an einer Aufliegestelle
- Anzeichen einer Entzündung wie zunehmende Rötung der Umgebung, Schwellung, Geruch, Eiter oder Fieber
Bei solchen Zeichen entlasten Sie die Stelle sofort und informieren die Hausarztpraxis oder den Pflegedienst. Bei Fieber, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands oder starken Schmerzen holen Sie ärztliche Hilfe, außerhalb der Sprechzeiten über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder im Notfall über die 112.
Wundversorgung ist Behandlungspflege
Ein Dekubitus ist eine Wunde. Wunden und Druckgeschwüre sollten immer von Pflegefachkräften oder Wundmanagerinnen und Wundmanagern behandelt werden, so das Gesundheitsportal des Bundes. Die Wundversorgung ist medizinische Behandlungspflege. Sie wird ärztlich verordnet und von einem ambulanten Pflegedienst als häusliche Krankenpflege erbracht; die Kosten trägt dann die Krankenkasse (§ 37 Abs. 2 SGB V). Angehörige und Betreuungskräfte sollten Verbände nicht selbst wechseln oder Salben auf Wunden auftragen, es sei denn, dies ist ausdrücklich mit Ärztin oder Pflegedienst abgestimmt. Was zur Behandlungspflege gehört, erklärt unser Ratgeber Behandlungspflege, die Abgrenzung zur Körperpflege der Beitrag Grundpflege: Definition und Leistungen.
Wer macht was? Angehörige, Betreuungskraft und Pflegedienst
Dekubitusprophylaxe ist Teamarbeit. Der Expertenstandard beschreibt ausdrücklich, dass die Versorgung berufsgruppenübergreifend unter Beteiligung von Angehörigen und Hilfskräften stattfindet und die Gefährdung und die notwendigen Maßnahmen allen Beteiligten bekannt sein sollen. Damit das zu Hause funktioniert, sollte klar sein, wer welche Aufgabe übernimmt.
Angehörige
- Bewegung im Alltag anregen und Positionswechsel nach dem fachlich erstellten Plan unterstützen
- Haut bei der täglichen Pflege beobachten und Auffälligkeiten notieren
- auf Essen und Trinken achten
- Hilfsmittel beantragen und Termine mit Arztpraxis und Pflegedienst koordinieren
Betreuungskraft im Haushalt
Lebt eine Betreuungskraft mit im Haushalt, kann sie im Alltag viel zur Vorbeugung beitragen, weil sie täglich da ist. Sie unterstützt bei der Grundpflege, ermuntert zur Bewegung, hilft beim Aufstehen und beim Positionswechsel nach Anleitung, achtet beim Waschen auf die Haut, bereitet Mahlzeiten zu und erinnert ans Trinken. Auffälligkeiten meldet sie den Angehörigen oder dem Pflegedienst. Die Wundversorgung gehört dagegen nicht zu ihren Aufgaben, sie bleibt Sache des Pflegedienstes. Was eine Betreuungskraft übernehmen darf, lesen Sie unter Was darf eine 24-Stunden-Pflegekraft und was nicht?, wie Betreuung und Pflegedienst zusammenspielen, im Beitrag Ambulanten Pflegedienst mit 24-Stunden-Pflege kombinieren.
PflegeHeimat24 vermittelt Betreuungen im eigenen Zuhause, die Betreuung erbringen unsere Partnerunternehmen. Die Kosten liegen nach unserer Marktübersicht 2026 je nach Qualifikation und Sprachkenntnissen bei etwa 2.400 bis 3.900 Euro im Monat für eine Betreuungskraft, Details unter Was kostet die 24-Stunden-Pflege 2026?.
Ambulanter Pflegedienst
- Risiko fachlich einschätzen und einen individuellen Bewegungs- und Lagerungsplan erstellen
- Angehörige und Betreuungskraft anleiten und schulen
- Hautzustand fachlich beurteilen
- Wunden auf ärztliche Verordnung versorgen
Praxisbeispiele aus dem Pflegealltag
Die folgenden Beispiele sind frei zusammengestellt. Sie zeigen, wie Prophylaxe im Alltag aussehen kann.
Beispiel 1: Nach dem Krankenhaus
Eine 84-jährige Frau kommt nach einer Lungenentzündung geschwächt nach Hause und liegt die meiste Zeit. Der Pflegedienst schätzt das Dekubitusrisiko ein und erstellt mit der Tochter einen Bewegungsplan. Die Hausärztin verordnet eine Antidekubitusmatratze. Die Tochter besucht einen Pflegekurs der Pflegekasse und lernt, ihre Mutter ohne Ziehen zu drehen. Nach einigen Wochen kann die Mutter wieder mit Hilfe am Tisch sitzen.
Beispiel 2: Die Rötung am Steißbein
Ein 88-jähriger Mann mit Demenz sitzt viele Stunden im Sessel. Die Betreuungskraft bemerkt beim Waschen eine Rötung am Steißbein, die nicht abblasst. Sie informiert sofort den Sohn, der den Pflegedienst anruft. Die Pflegefachkraft bestätigt eine Druckstelle, die Familie plant feste Pausen vom Sitzen, ein Sitzkissen wird geprüft und die Rötung täglich beobachtet und dokumentiert.
Beispiel 3: Trinken als Schlüssel
Eine 90-jährige Frau trinkt kaum noch, ihre Haut ist trocken und dünn. Beim Beratungsbesuch spricht die Pflegefachkraft das Trinken an. Die Familie stellt eine Karaffe gut sichtbar auf den Tisch und verknüpft das Trinken mit festen Tageszeiten. Zusätzlich lässt sie ärztlich prüfen, ob eine bestimmte Trinkmenge sinnvoll ist.
Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden
- Rötungen abwarten: Eine nicht abblassende Rötung ist schon ein Dekubitus der Kategorie 1. Sofort entlasten und fachlich abklären.
- Sich nur auf die Matratze verlassen: Hilfsmittel ersetzen nicht die Förderung der Eigenbewegung und die Hautbeobachtung.
- Beim Umlagern ziehen: Scherkräfte schädigen die Haut. Anheben oder drehen, Hilfsmittel nutzen.
- Starre Zeitpläne aus dem Internet übernehmen: Wie oft umgelagert werden muss, ist individuell. Lassen Sie sich einen Plan von einer Fachkraft erstellen.
- Wunden selbst behandeln: Hausmittel, Föhnen oder Massieren gefährdeter Stellen sind keine Wundversorgung. Wunden gehören in fachliche Hände.
- Trinken und Essen übersehen: Flüssigkeitsmangel und Mangelernährung schwächen die Haut.
Häufig gestellte Fragen zur Dekubitusprophylaxe
Was ist ein Dekubitus?
Ein Dekubitus ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunterliegenden Gewebes, meist über Knochenvorsprüngen. Er entsteht durch anhaltenden Druck oder Druck in Verbindung mit Scherkräften, typischerweise bei Menschen, die lange liegen oder sitzen.
Wie erkenne ich einen beginnenden Dekubitus?
Ein frühes Zeichen ist eine umschriebene Rötung bei intakter Haut, die sich nicht wegdrücken lässt, also beim leichten Fingerdruck nicht abblasst. Auch Wärme, Verhärtung oder Schmerz an einer Aufliegestelle können Hinweise sein. Entlasten Sie die Stelle sofort und lassen Sie sie fachlich ansehen.
Welche Körperstellen sind besonders gefährdet?
Vor allem Stellen, an denen Knochen direkt unter der Haut liegen: Steißbein und Kreuzbein, Fersen, Hüften, Ellenbogen, Schulterblätter und Hinterkopf, im Sitzen auch die Sitzbeine.
Wie oft muss ein bettlägeriger Mensch umgelagert werden?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Nach dem DNQP-Expertenstandard richtet sich die Bewegungsförderung nach einer individuellen Planung. Eine Pflegefachkraft legt die Abstände anhand des Risikos und des Hautzustands fest und passt sie an.
Zahlt die Krankenkasse eine Antidekubitusmatratze?
In der Regel ja, wenn sie ärztlich verordnet wird und medizinisch notwendig ist. Sie gilt als Hilfsmittel der Krankenversicherung. Ein Pflegebett gibt es dagegen meist als Pflegehilfsmittel über die Pflegekasse.
Darf ich als Angehöriger einen Dekubitus selbst versorgen?
Die Versorgung einer Wunde ist Behandlungspflege und gehört in die Hände von Pflegefachkräften auf ärztliche Verordnung. Angehörige übernehmen Vorbeugung, Beobachtung und Unterstützung im Alltag, aber nicht eigenständig die Wundbehandlung.
Darf eine Betreuungskraft bei der Dekubitusprophylaxe helfen?
Ja, im Rahmen der Grundpflege und Alltagsunterstützung: zur Bewegung ermuntern, nach Anleitung beim Positionswechsel helfen, die Haut beim Waschen beobachten, auf Essen und Trinken achten. Die Wundversorgung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst.
Welche Rolle spielt das Trinken?
Flüssigkeitsmangel schwächt die Haut. Die DGE nennt für Menschen ab 65 Jahren einen Richtwert von 1.310 Millilitern pro Tag über Getränke. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen kann eine ärztlich festgelegte Trinkmenge gelten, die Vorrang hat.
Wo lerne ich, richtig zu lagern?
In den kostenlosen Pflegekursen der Pflegekassen nach § 45 SGB XI, auf Wunsch auch zu Hause. Außerdem können Pflegedienste Angehörige anleiten, und beim Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI können Sie das Thema ansprechen.
Kann man einen Dekubitus immer verhindern?
Nicht in jedem Fall. Der Expertenstandard hält fest, dass ein Dekubitus weitgehend verhindert werden kann, Ausnahmen aber etwa durch den Gesundheitszustand, notwendige Prioritäten am Lebensende oder die selbstbestimmte Entscheidung des Betroffenen begründet sein können.
Fazit: Aufmerksam sein, bewegen, Fachleute einbinden
Dekubitusprophylaxe zu Hause ist keine Hexerei, aber sie braucht Aufmerksamkeit und Kontinuität. Die wichtigsten Bausteine sind schnell genannt: Bewegung fördern, so viel es geht; Druck entlasten und beim Umlagern nicht ziehen; die Haut täglich beobachten und pflegen; auf Essen und Trinken achten; passende Hilfsmittel rechtzeitig beantragen. Wie oft was zu tun ist, legt am besten eine Pflegefachkraft individuell fest.
Und wenn doch eine Rötung nicht verschwindet oder eine Wunde entsteht: nicht abwarten, sondern sofort entlasten und Ärztin, Arzt oder Pflegedienst hinzuziehen. Die Wundversorgung gehört in fachliche Hände. So schützen Sie Ihren Angehörigen und entlasten sich selbst.
Quellen und Rechtsgrundlagen
- DNQP: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege, 2. Aktualisierung 2017 (Auszug)
- BfArM: ICD-10-GM 2026, L89 Dekubitalgeschwür und Druckzone
- gesund.bund.de: Druckgeschwür (Dekubitus)
- gesund.bund.de: Pflegewissen für pflegende Angehörige
- Zentrum für Qualität in der Pflege: Bewegungsplan (Vorlage)
- DGE / Fit im Alter: Trinken im Alter
- § 40 SGB XI – Pflegehilfsmittel und § 33 SGB V – Hilfsmittel
- § 37 SGB V – Häusliche Krankenpflege
- § 45 SGB XI – Pflegekurse für Angehörige und § 37 SGB XI – Beratungsbesuche
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder pflegefachliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Hautveränderungen oder Wunden wenden Sie sich bitte an Ihre Hausarztpraxis oder einen ambulanten Pflegedienst. Verbindlich sind die Entscheidungen Ihrer Kranken- und Pflegekasse. PflegeHeimat24 vermittelt Betreuungskräfte für die häusliche Betreuung und ist nicht deren Arbeitgeber. Medizinische Behandlungspflege einschließlich Wundversorgung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst. Alle Angaben wurden im November 2026 geprüft und können sich ändern.
