24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4: Umfassende Betreuung bei schweren Beeinträchtigungen

Share
Inhaltsübersicht
Die Diagnose Pflegegrad 4 verändert das Leben grundlegend – sowohl für Betroffene als auch für ihre Angehörigen. Wenn die schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit vorliegen und eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung notwendig wird, stehen Familien vor enormen Herausforderungen. Die 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 ermöglicht es, trotz intensivem Pflegebedarf in den eigenen vier Wänden zu bleiben und dabei professionelle Unterstützung zu erhalten. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über die Möglichkeiten, Kosten und Voraussetzungen der 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die optimale Versorgung sicherstellen, welche finanziellen Unterstützungen Ihnen zustehen und warum die 24h-Pflege eine würdevolle Alternative zum Pflegeheim darstellt.

Was bedeutet Pflegegrad 4 und wann ist 24-Stunden-Pflege notwendig?

Der Pflegegrad 4 wird Menschen zuerkannt, die unter “schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit” leiden. Dies bedeutet konkret, dass Betroffene bei nahezu allen Aktivitäten des täglichen Lebens auf umfassende Unterstützung angewiesen sind. Der Medizinische Dienst stellt bei der Begutachtung fest, dass zwischen 70 und unter 90 Punkte im Neuen Begutachtungsassessment (NBA) erreicht werden.

Typische Krankheitsbilder bei Pflegegrad 4

Menschen mit Pflegegrad 4 leiden häufig unter schwerwiegenden körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Dazu gehören fortgeschrittene Demenzerkrankungen, schwere Schlaganfallfolgen, ausgeprägte Parkinson-Erkrankungen oder Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium. Auch Menschen mit schweren Lähmungen, nach Amputationen mehrerer Gliedmaßen oder mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen fallen oft in diese Kategorie.

Die Betroffenen benötigen nicht nur bei der Grundpflege wie Waschen, Ankleiden und Nahrungsaufnahme Hilfe, sondern auch bei der Mobilität, der Kommunikation und der Bewältigung psychosozialer Problemlagen. Viele können sich nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr selbstständig fortbewegen und sind auf einen Rollstuhl oder das Bett angewiesen.

Der tägliche Unterstützungsbedarf bei PG4

Bei Pflegegrad 4 ist der Hilfebedarf so umfassend, dass pflegende Angehörige schnell an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Die Pflege umfasst nicht nur die mehrmals tägliche Grundpflege, sondern auch:

– Mehrfache Lagerungen zur Dekubitusprophylaxe (Tag und Nacht)
– Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, oft auch Sondenernährung
– Inkontinenzversorgung rund um die Uhr
– Medikamentengabe zu festen Zeiten
– Mobilisation und Transferhilfen
– Psychosoziale Betreuung und Aktivierung
– Nächtliche Versorgung und Bereitschaft

Diese intensive Betreuung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Fachwissen und körperliche Kraft. Eine einzelne Person kann diese Aufgabe dauerhaft nicht bewältigen, weshalb die 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 oft die einzige Möglichkeit darstellt, eine Heimunterbringung zu vermeiden.

24-Stunden-Pflege PG4: Leistungsumfang und Möglichkeiten

Die 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4 bietet eine umfassende Versorgung, die weit über die reine Grundpflege hinausgeht. Eine qualifizierte Betreuungskraft zieht in den Haushalt des Pflegebedürftigen ein und steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Grundpflegerische Leistungen in der 24h-Pflege

Die Betreuungskraft übernimmt alle anfallenden pflegerischen Tätigkeiten, die bei Pflegegrad 4 notwendig sind. Dazu gehört die komplette Körperpflege, einschließlich Waschen, Duschen oder Baden, Zahnpflege, Haar- und Nagelpflege sowie die Hautpflege zur Vermeidung von Druckgeschwüren. Das An- und Auskleiden wird ebenso übernommen wie die Hilfe beim Toilettengang oder die Versorgung bei Inkontinenz.

Bei der Ernährung unterstützt die Pflegekraft nicht nur beim Essen und Trinken, sondern bereitet auch die Mahlzeiten zu, achtet auf eine ausgewogene Ernährung und dokumentiert die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Bei Schluckstörungen wird die Nahrung entsprechend angepasst und bei Bedarf angereicht.

Hauswirtschaftliche Versorgung und Alltagsbegleitung

Neben der Pflege übernimmt die Betreuungskraft auch alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Dies umfasst die Reinigung der Wohnung, Wäschepflege, Einkäufe und die Organisation des Haushalts. Besonders wichtig bei Pflegegrad 4 ist die kontinuierliche Anwesenheit und Beaufsichtigung, da viele Betroffene nicht mehr allein gelassen werden können.

Die psychosoziale Betreuung spielt eine zentrale Rolle: Die Pflegekraft führt Gespräche, liest vor, begleitet bei Spaziergängen (soweit möglich) und sorgt für Abwechslung im Alltag. Diese emotionale Zuwendung ist gerade bei schwer pflegebedürftigen Menschen von unschätzbarem Wert für die Lebensqualität.

Medizinische Behandlungspflege und ihre Grenzen

Wichtig zu wissen: Die 24-Stunden-Betreuungskräfte aus Osteuropa dürfen in Deutschland keine medizinische Behandlungspflege durchführen. Tätigkeiten wie Injektionen, Verbandswechsel, Katheterversorgung oder die Bedienung von Beatmungsgeräten müssen von examinierten Pflegefachkräften übernommen werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass bei Pflegegrad 4 oft eine Kombination aus 24-Stunden-Betreuung und ambulantem Pflegedienst notwendig ist. Der Pflegedienst kommt dann ein- bis mehrmals täglich für die medizinischen Tätigkeiten, während die Betreuungskraft die Grundpflege und Alltagsbegleitung übernimmt.

Voraussetzungen für 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4

Nicht jeder Haushalt eignet sich automatisch für eine 24-Stunden-Betreuung. Gerade bei der intensiven Pflege von Menschen mit Pflegegrad 4 müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein.

Räumliche Anforderungen und Barrierefreiheit

Die wichtigste Voraussetzung ist ein eigenes Zimmer für die Betreuungskraft. Dieses sollte mindestens 8-10 Quadratmeter groß sein und über ein Fenster verfügen. Die räumlichen Voraussetzungen umfassen auch einen Zugang zu Bad und Küche sowie ausreichend Privatsphäre für beide Seiten.

Bei Pflegegrad 4 ist zudem die Barrierefreiheit der Wohnung entscheidend. Türbreiten müssen für Rollstühle oder Pflegebetten ausreichend sein (mindestens 80 cm, besser 90 cm). Ein barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche, Haltegriffen und ausreichend Bewegungsfläche ist bei diesem Pflegegrad meist unverzichtbar. Schwellen und Stufen sollten entfernt oder durch Rampen überbrückt werden.

Hilfsmittelausstattung für Pflegegrad 4

Die Versorgung von Menschen mit Pflegegrad 4 erfordert spezielle Hilfsmittel, die die Pflege erleichtern und die Sicherheit gewährleisten. Ein Pflegebett mit elektrischer Höhenverstellung ist praktisch unverzichtbar, ebenso wie eine geeignete Matratze zur Dekubitusprophylaxe. Weitere wichtige Hilfsmittel sind:

– Patientenlifter oder Aufstehhilfen für Transfers
– Rollstuhl, eventuell mit Spezialanpassungen
– Toilettenstuhl oder Toilettensitzerhöhung
– Duschstuhl oder Badewannenlift
– Gehhilfen wie Rollator oder Gehgestell
– Lagerungshilfen und Kissen
– Inkontinenzmaterial in ausreichender Menge

Die meisten dieser Hilfsmittel werden bei nachgewiesenem Bedarf von der Krankenkasse übernommen oder leihweise zur Verfügung gestellt. Die Betreuungskraft sollte im Umgang mit diesen Hilfsmitteln geschult sein.

Überfordert mit der Pflegesituation?

Unsere Experten beraten Sie kostenlos zur 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4

Angebot anfordern Beraten lassen

Kosten der 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4

Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4 sind ein zentrales Thema für betroffene Familien. Die gute Nachricht: Bei diesem hohen Pflegegrad stehen Ihnen erhebliche finanzielle Unterstützungen zu, die einen Großteil der Kosten abdecken können.

Durchschnittliche Kosten für 24h-Pflege PG4

Die monatlichen Kosten für eine 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 liegen zwischen 2.500 und 4.500 Euro, abhängig von verschiedenen Faktoren. Der wichtigste Kostenfaktor ist die Qualifikation der Betreuungskraft: Kräfte mit Grundkenntnissen in Deutsch und pflegerischer Basiserfahrung sind günstiger als solche mit sehr guten Deutschkenntnissen und speziellen Qualifikationen.

Bei Pflegegrad 4 empfiehlt sich aufgrund des hohen Pflegebedarfs eine erfahrene Kraft mit guten Deutschkenntnissen, was Kosten von etwa 3.000 bis 3.500 Euro monatlich bedeutet. Betreuungskräfte aus Polen oder anderen osteuropäischen Ländern sind dabei die gängigste und kosteneffiziente Lösung.

Finanzierung durch Pflegeleistungen

Bei Pflegegrad 4 stehen Ihnen verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung zu, die zur Finanzierung der 24-Stunden-Pflege eingesetzt werden können:

Leistungsart Monatlicher Betrag Verwendung für 24h-Pflege
Pflegegeld 800 € Direkte Zahlung an Betreuungskraft
Pflegesachleistung 1.859 € Über anerkannte Vermittlungsagentur
Entlastungsbetrag 125 € Zusätzliche Betreuungsleistungen
Verhinderungspflege 1.612 € (jährlich) Vertretung/Urlaub der Pflegekraft
Kurzzeitpflege 1.859 € (jährlich) Kann umgewandelt werden

Besonders interessant ist die Kombinationsleistung: Sie können Pflegegeld und Pflegesachleistung flexibel kombinieren. Nutzen Sie beispielsweise 50% der Pflegesachleistung (929,50 €) für einen ambulanten Pflegedienst, erhalten Sie noch 50% des Pflegegeldes (400 €). So lässt sich die 24-Stunden-Betreuung optimal mit professioneller Behandlungspflege verbinden.

Steuerliche Entlastungen bei Pflegegrad 4

Zusätzlich zu den Pflegekassenleistungen können Sie erhebliche Steuervorteile nutzen. Die Kosten für die 24-Stunden-Pflege können als außergewöhnliche Belastung oder als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden. Der Pflege-Pauschbetrag beträgt bei Pflegegrad 4 immerhin 1.800 Euro jährlich.

Als haushaltsnahe Dienstleistung können 20% der Kosten (maximal 4.000 Euro jährlich) direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Bei monatlichen Kosten von 3.000 Euro für die Betreuungskraft bedeutet dies eine jährliche Steuerersparnis von bis zu 4.000 Euro.

Sorgen um die Finanzierung?

Wir zeigen Ihnen alle Fördermöglichkeiten für die 24-Stunden-Betreuung

Angebot anfordern Beraten lassen

Organisation und Ablauf der 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4

Die Organisation einer 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 erfordert sorgfältige Planung und Vorbereitung. Der Prozess von der ersten Anfrage bis zum Einzug der Betreuungskraft dauert in der Regel zwei bis vier Wochen.

Auswahl der passenden Betreuungskraft für PG4

Bei Pflegegrad 4 ist die Auswahl der richtigen Betreuungskraft besonders wichtig. Die Person sollte nicht nur pflegerische Erfahrung mitbringen, sondern auch physisch und psychisch belastbar sein. Wichtige Auswahlkriterien sind:

Die Sprachkenntnisse sollten mindestens auf B1-Niveau liegen, um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten und im Notfall schnell reagieren zu können. Erfahrung mit dem spezifischen Krankheitsbild (z.B. Demenz, Schlaganfall, Parkinson) ist von großem Vorteil. Die körperliche Konstitution muss ausreichen, um Transfers und Lagerungen durchführen zu können.

Seriöse Vermittlungsagenturen erstellen detaillierte Profile ihrer Betreuungskräfte und berücksichtigen bei der Vermittlung die spezifischen Anforderungen des Pflegegrad 4. Ein persönliches Kennenlernen per Videocall vor der Anreise ist heute Standard und hilft, die richtige Wahl zu treffen.

Der typische Tagesablauf in der 24h-Pflege

Der Tagesablauf bei Pflegegrad 4 ist stark strukturiert und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Pflegebedürftigen. Ein beispielhafter Tag könnte so aussehen:

**6:00-8:00 Uhr:** Morgenpflege mit Waschen, Ankleiden, Lagerung, Medikamentengabe und Frühstück
**8:00-10:00 Uhr:** Mobilisation, Bewegungsübungen, erste Zwischenmahlzeit
**10:00-12:00 Uhr:** Aktivierung (Gespräche, Vorlesen, leichte Beschäftigung), Toilettengang
**12:00-13:00 Uhr:** Mittagessen mit Unterstützung, Medikamente
**13:00-15:00 Uhr:** Mittagsruhe, Lagerung, Inkontinenzversorgung
**15:00-17:00 Uhr:** Kaffeezeit, Besuch empfangen, kleine Aktivitäten
**17:00-19:00 Uhr:** Abendessen, Abendpflege
**19:00-21:00 Uhr:** Ruhige Beschäftigung, Vorbereitung zur Nachtruhe
**21:00 Uhr:** Zu-Bett-Bringen, Lagerung für die Nacht
**Nachts:** 2-3 mal Lagerung, Inkontinenzversorgung, Bereitschaft

Wechselmodelle und Urlaubsvertretung

Die 24-Stunden-Betreuung funktioniert im Wechselmodell: Eine Betreuungskraft arbeitet üblicherweise 2-3 Monate am Stück und wird dann von einer Kollegin abgelöst. Dies gewährleistet, dass die Kraft ausgeruht und motiviert bleibt. Bei Pflegegrad 4 empfiehlt sich ein 2-Monats-Rhythmus, da die Arbeit sehr intensiv ist.

Für die Übergangszeiten zwischen den Wechseln ist eine gute Übergabe essentiell. Die neue Kraft sollte idealerweise einen Tag früher anreisen, um von der scheidenden Kollegin eingearbeitet zu werden. Die Verhinderungspflege kann zur Finanzierung von Vertretungskräften bei Krankheit oder Urlaub genutzt werden.

Praktische Beispiele: 24-Stunden-Pflege bei verschiedenen Krankheitsbildern

Beispiel 1: Frau Schmidt mit fortgeschrittener Alzheimer-Demenz

Frau Schmidt, 78 Jahre, leidet an fortgeschrittener Alzheimer-Demenz und wurde in Pflegegrad 4 eingestuft. Sie erkennt ihre Angehörigen nur noch selten, ist zeitlich und örtlich desorientiert und zeigt zunehmend herausforderndes Verhalten mit nächtlicher Unruhe. Ihre Tochter war mit der Betreuung völlig überfordert.

Die Lösung: Eine polnische Betreuungskraft mit Demenzerfahrung zog ein. Sie strukturiert den Tag mit festen Ritualen, geht ruhig mit Verwirrtheitszuständen um und sorgt nachts für Sicherheit. Die Kosten von 3.200 Euro monatlich werden durch Pflegegeld (800 €), Pflegesachleistung (1.000 € für den Pflegedienst, der die Medikamente stellt) und Entlastungsbetrag (125 €) zu großen Teilen gedeckt. Die Familie zahlt noch etwa 1.275 Euro selbst, kann aber 4.000 Euro jährlich steuerlich absetzen.

Beispiel 2: Herr Weber nach schwerem Schlaganfall

Herr Weber, 72 Jahre, erlitt einen schweren Schlaganfall mit Halbseitenlähmung und Sprachstörungen. Er ist auf den Rollstuhl angewiesen, kann aber mit Unterstützung noch kurze Strecken gehen. Die Einstufung erfolgte in Pflegegrad 4.

Die 24-Stunden-Betreuungskraft unterstützt bei allen Transfers, führt täglich Bewegungsübungen durch und motiviert Herrn Weber zur Mitarbeit. Ein ambulanter Pflegedienst kommt zweimal täglich für die Behandlungspflege (Kompressionsstrümpfe, Medikamente). Die Wohnung wurde mit Mitteln der Wohnraumanpassung (4.000 Euro Zuschuss) barrierefrei umgebaut. Die monatlichen Gesamtkosten von 3.800 Euro (Betreuung + Pflegedienst) werden durch die Kombinationsleistung weitgehend finanziert.

Beispiel 3: Ehepaar Müller – beide pflegebedürftig

Das Ehepaar Müller, beide über 80, möchte trotz Pflegebedürftigkeit zusammenbleiben. Herr Müller hat Pflegegrad 4 (Parkinson im Spätstadium), Frau Müller Pflegegrad 2 (beginnende Demenz).

Eine besonders belastbare Betreuungskraft versorgt beide Ehepartner. Die Finanzierung erfolgt über beide Pflegegrade: 800 Euro + 347 Euro Pflegegeld plus 250 Euro Entlastungsbetrag. Zusätzlich wird die Pflegesachleistung von Herrn Müller teilweise für einen Pflegedienst genutzt. Die Mehrkosten von etwa 1.500 Euro monatlich sind für das Ehepaar tragbar, da sie im eigenen Haus wohnen bleiben können statt zwei Heimplätze zu je 3.500 Euro finanzieren zu müssen.

Häufige Herausforderungen und Lösungsansätze

Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede

Bei der 24-Stunden-Pflege durch osteuropäische Betreuungskräfte können Sprachbarrieren auftreten. Bei Pflegegrad 4 ist dies besonders kritisch, da klare Kommunikation für die Sicherheit essentiell ist. Die Lösung liegt in der sorgfältigen Auswahl: Achten Sie auf nachgewiesene Deutschkenntnisse (mindestens A2, besser B1-Niveau). Viele Agenturen bieten Sprachkurse für ihre Betreuungskräfte an.

Kulturelle Unterschiede zeigen sich oft bei Essgewohnheiten oder Pflegepraktiken. Ein ausführliches Einarbeitungsgespräch und eine schriftliche Pflegeplanung helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Wichtig ist gegenseitiger Respekt: Die Betreuungskraft bringt wertvolle Erfahrung mit, sollte aber auch deutsche Standards kennenlernen.

Überforderung der Betreuungskraft vermeiden

Pflegegrad 4 bedeutet intensive Arbeit. Eine einzelne Betreuungskraft kann nicht 24 Stunden durcharbeiten. Die gesetzlichen Ruhezeiten müssen eingehalten werden: täglich mindestens 11 Stunden zusammenhängende Ruhezeit und ein freier Tag pro Woche.

In der Praxis bedeutet dies, dass Angehörige oder ein Pflegedienst Aufgaben übernehmen müssen. Nachts sollte die Kraft nur bei echtem Bedarf aufstehen müssen – ein Babyphone kann hier helfen. Regelmäßige Wechsel alle 2-3 Monate sind bei Pflegegrad 4 besonders wichtig, um Erschöpfung vorzubeugen.

Qualitätssicherung und Kontrolle

Die Qualität der Pflege bei Pflegegrad 4 muss kontinuierlich überwacht werden. Führen Sie ein Pflegetagebuch, in dem wichtige Ereignisse, Medikamentengaben und Auffälligkeiten dokumentiert werden. Regelmäßige Gespräche mit der Betreuungskraft helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Die Einbindung eines ambulanten Pflegedienstes bietet zusätzliche Qualitätskontrolle durch Fachpersonal. Der behandelnde Hausarzt sollte regelmäßige Hausbesuche durchführen. Bei Verschlechterungen des Zustands kann eine erneute Begutachtung für Pflegegrad 5 sinnvoll sein.

Unsicher bei der Organisation?

Professionelle Unterstützung bei der 24-Stunden-Betreuung - ohne Stress und Bürokratie

Angebot anfordern Beraten lassen

Grenzen der 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4

Trotz aller Vorteile stößt auch die 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4 manchmal an Grenzen. Es ist wichtig, diese realistisch einzuschätzen und rechtzeitig Alternativen zu erwägen.

Medizinische Grenzen und Intensivpflege

Wenn der Pflegebedürftige beatmet werden muss, eine PEG-Sonde benötigt oder andere intensivmedizinische Maßnahmen erforderlich sind, reicht eine normale 24-Stunden-Betreuung nicht aus. Hier wäre zusätzlich eine 24-Stunden-Präsenz durch examinierte Pflegefachkräfte nötig, was die Kosten auf 8.000-12.000 Euro monatlich treiben würde.

Auch bei stark herausforderndem Verhalten, etwa bei frontotemporaler Demenz mit Aggressivität, kann eine einzelne Betreuungskraft überfordert sein. In solchen Fällen ist eine spezialisierte Einrichtung oder eine Intensivbetreuung mit mehreren Kräften notwendig.

Räumliche und soziale Einschränkungen

Nicht jede Wohnung lässt sich ausreichend barrierefrei gestalten. Besonders in Altbauten mit engen Treppenhäusern oder kleinen Bädern stoßen Umbaumaßnahmen an Grenzen. Die DIN-Normen für Barrierefreiheit können nicht immer vollständig umgesetzt werden.

Soziale Isolation kann trotz Betreuungskraft zum Problem werden. Bei Pflegegrad 4 sind Außenaktivitäten oft stark eingeschränkt. Tagespflegeeinrichtungen können hier eine sinnvolle Ergänzung sein, sofern der Transport möglich ist.

Alternative Versorgungsformen

Wenn die 24-Stunden-Pflege an ihre Grenzen stößt, gibt es verschiedene Alternativen zum klassischen Pflegeheim:

**Intensivpflege-WGs:** Hier leben 3-6 Pflegebedürftige zusammen und werden rund um die Uhr von Fachpersonal betreut. Die Kosten sind oft niedriger als im Heim, die Atmosphäre familiärer.

**Betreutes Wohnen plus:** Barrierefreie Wohnungen mit Grundservice und der Möglichkeit, Pflegeleistungen flexibel dazuzubuchen. Bei Pflegegrad 4 meist nur mit zusätzlicher 24-Stunden-Betreuung möglich.

**Spezialisierte Pflegeheime:** Für bestimmte Krankheitsbilder (z.B. Wachkoma, junge Pflegebedürftige) gibt es spezialisierte Einrichtungen mit besonderer Expertise.

Die Entscheidung sollte immer individuell und ohne Druck getroffen werden. Die 24-Stunden-Pflege ist eine hervorragende Option, aber nicht um jeden Preis die einzig richtige Lösung.

Rechtliche Aspekte der 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4

Die rechtlichen Rahmenbedingungen der 24-Stunden-Betreuung sind komplex, aber für eine legale und faire Beschäftigung unerlässlich.

Beschäftigungsmodelle und Arbeitsrecht

Es gibt drei legale Modelle für die 24-Stunden-Pflege:

**Entsendemodell:** Die Betreuungskraft ist bei einem ausländischen Unternehmen angestellt und wird nach Deutschland entsandt. Dies ist das häufigste und meist unkomplizierteste Modell. Die A1-Bescheinigung bestätigt die Sozialversicherung im Heimatland.

**Arbeitgebermodell:** Sie werden selbst zum Arbeitgeber der Betreuungskraft. Dies bedeutet volle Verantwortung für Sozialversicherung, Lohnsteuer und Arbeitsrecht. Bei Pflegegrad 4 oft zu aufwendig für Familien.

**Selbstständigenmodell:** Theoretisch möglich, praktisch aber problematisch wegen Scheinselbstständigkeit. Wird von seriösen Agenturen nicht angeboten.

Bei allen Modellen gilt: Der Mindestlohn muss eingehalten werden (12,82 Euro ab 2025), ebenso die Arbeitszeitgesetze. Bei Pflegegrad 4 mit nächtlichen Einsätzen muss die Vergütung entsprechend höher sein.

Haftung und Versicherungsschutz

Bei Pflegegrad 4 ist der Versicherungsschutz besonders wichtig. Die Betreuungskraft muss haftpflichtversichert sein – prüfen Sie, ob dies über die Agentur gewährleistet ist. Eine private Haftpflichtversicherung der Familie sollte Schäden durch Pflegebedürftige abdecken.

Wichtig ist auch die Absicherung bei Arbeitsunfällen der Betreuungskraft. Beim Entsendemodell ist dies über den ausländischen Arbeitgeber geregelt. Als direkter Arbeitgeber müssen Sie eine Unfallversicherung abschließen.

Dokumentationspflichten und Nachweise

Bei Pflegegrad 4 sollten Sie besonders sorgfältig dokumentieren:
– Arbeitszeiten und Ruhezeiten der Betreuungskraft
– Durchgeführte Pflegemaßnahmen
– Verwendung des Pflegegeldes (kann vom Sozialhilfeträger geprüft werden)
– Qualifikationsnachweise der Betreuungskraft

Diese Dokumentation dient nicht nur der rechtlichen Absicherung, sondern auch der Qualitätssicherung und kann bei einer Höherstufung auf Pflegegrad 5 als Nachweis dienen.

Qualitätskriterien für seriöse Vermittlungsagenturen

Bei Pflegegrad 4 ist die Wahl einer seriösen Vermittlungsagentur entscheidend für den Erfolg der 24-Stunden-Betreuung.

Zertifizierungen und Mitgliedschaften

Achten Sie auf anerkannte Qualitätssiegel wie das DIN SPEC 33454 Zertifikat für Betreuungsdienstleister oder die Mitgliedschaft im VHBP (Verband für häusliche Betreuung und Pflege). Diese Organisationen prüfen regelmäßig die Einhaltung von Qualitätsstandards.

Seriöse Agenturen sind transparent bei Kosten und Leistungen. Sie sollten einen detaillierten Vertrag erhalten, der alle Leistungen, Kosten und Kündigungsfristen klar regelt. Vorsicht bei Vorkasse oder ungewöhnlich niedrigen Preisen – diese deuten oft auf illegale Beschäftigung hin.

Beratung und Begleitung

Eine gute Agentur bietet mehr als nur Vermittlung. Bei Pflegegrad 4 sollte die Beratung folgendes umfassen:
– Ausführliche Bedarfsanalyse vor Ort oder per Video
– Hilfe bei der Beantragung von Leistungen
– Unterstützung bei der Wohnraumanpassung
– 24/7 Notfallhotline
– Regelmäßige Qualitätskontrollen
– Schneller Ersatz bei Ausfall der Betreuungskraft

Die Agentur sollte auch nach Vermittlung Ansprechpartner bleiben und bei Problemen vermitteln. Bei Pflegegrad 4 ist eine enge Begleitung in den ersten Wochen besonders wichtig.

Häufig gestellte Fragen zu 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4

Wie viel kostet eine 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 nach Abzug aller Zuschüsse?

Bei Pflegegrad 4 können Sie mit Nettokosten von 800 bis 2.000 Euro monatlich rechnen. Von den Gesamtkosten (2.500-4.500 Euro) ziehen Sie das Pflegegeld (800 Euro), den Entlastungsbetrag (125 Euro) und eventuelle Pflegesachleistungen ab. Zusätzlich können Sie bis zu 4.000 Euro jährlich steuerlich absetzen. Bei geschickter Kombination aller Leistungen und mittlerem Kostenniveau bleiben etwa 1.200-1.500 Euro Eigenanteil.

Kann die Betreuungskraft bei Pflegegrad 4 auch nachts arbeiten?

Ja, aber mit Einschränkungen. Die Betreuungskraft muss grundsätzlich 11 Stunden zusammenhängende Ruhezeit haben. Nächtliche Bereitschaft ist möglich – die Kraft schläft im Haus und steht bei Bedarf zur Verfügung. Muss sie regelmäßig mehrmals pro Nacht aufstehen, gilt dies als Arbeitszeit und muss extra vergütet werden. Bei Pflegegrad 4 mit häufigen nächtlichen Einsätzen empfiehlt sich ein Wechsel zwischen zwei Kräften oder die Kombination mit einem Nachtpflegedienst.

Was passiert, wenn sich der Zustand verschlechtert und Pflegegrad 5 droht?

Eine Verschlechterung ist bei Pflegegrad 4 nicht ungewöhnlich. Stellen Sie rechtzeitig einen Antrag auf Höherstufung beim Medizinischen Dienst. Mit Pflegegrad 5 erhöhen sich die Leistungen: 990 Euro Pflegegeld oder 2.299 Euro Pflegesachleistung. Die 24-Stunden-Betreuung kann meist fortgeführt werden, eventuell mit zusätzlicher Unterstützung durch einen Intensivpflegedienst. Die höheren Leistungen decken die Mehrkosten oft ab.

Ist 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 günstiger als ein Pflegeheim?

In den meisten Fällen ja. Ein Pflegeheimplatz bei Pflegegrad 4 kostet durchschnittlich 3.500-4.500 Euro monatlich, wovon die Pflegekasse 1.859 Euro übernimmt. Der Eigenanteil liegt bei etwa 2.000-2.500 Euro. Die 24-Stunden-Pflege kostet nach Abzug aller Zuschüsse meist 1.200-1.800 Euro. Zusätzlich bleiben Sie in der gewohnten Umgebung und haben individuellere Betreuung. Allerdings müssen Kosten für Wohnung, Verpflegung und Nebenkosten weiter getragen werden.

Welche Qualifikation sollte die Betreuungskraft bei Pflegegrad 4 haben?

Bei Pflegegrad 4 ist Erfahrung wichtiger als formale Qualifikation. Ideal sind Betreuungskräfte mit mehrjähriger Erfahrung in der Altenpflege, Grundkenntnissen in Krankenbeobachtung und spezieller Erfahrung mit dem vorliegenden Krankheitsbild. Deutschkenntnisse sollten mindestens B1-Niveau haben. Eine Ausbildung als Krankenschwester im Heimatland ist von Vorteil, berechtigt in Deutschland aber nicht zur Behandlungspflege. Wichtig sind auch körperliche Fitness für Transfers und psychische Belastbarkeit.

Wie schnell kann eine 24-Stunden-Betreuung bei akutem Bedarf organisiert werden?

In Notfällen kann eine Betreuungskraft innerhalb von 3-7 Tagen vor Ort sein. Bei Entlassung aus dem Krankenhaus sollten Sie jedoch 2-3 Wochen Vorlauf einplanen. In dieser Zeit erfolgt die Bedarfsanalyse, Auswahl der passenden Kraft, Organisation der Anreise und Vorbereitung der Wohnung. Die Kurzzeitpflege kann als Überbrückung dienen. Bei Pflegegrad 4 ist eine sorgfältige Auswahl wichtiger als Schnelligkeit.

Muss die Wohnung bei Pflegegrad 4 komplett barrierefrei sein?

Komplett barrierefrei nach DIN 18040-2 ist ideal, aber nicht zwingend. Mindestanforderungen bei Pflegegrad 4 sind: Türbreiten von mindestens 80cm, ein zugängliches Bad (notfalls mit mobilem Duschstuhl), ausreichend Platz für Pflegebett und Rollstuhl im Schlafzimmer, keine Stufen zu wichtigen Räumen. Die Pflegekasse bezuschusst Wohnraumanpassungen mit bis zu 4.000 Euro. Größere Umbauten können über KfW-Kredite finanziert werden.

Was tun, wenn die Betreuungskraft und der Pflegebedürftige nicht harmonieren?

Bei Pflegegrad 4 ist eine vertrauensvolle Beziehung essentiell. Seriöse Agenturen bieten eine Probezeit von 2-4 Wochen und ermöglichen einen Wechsel der Betreuungskraft. Sprechen Sie Probleme frühzeitig an – oft lassen sich Missverständnisse klären. Bei grundlegenden Differenzen sollte schnell gewechselt werden. Die meisten Agenturen haben mehrere Kräfte zur Auswahl und finden eine passende Alternative. Bei Demenz kann es helfen, der neuen Kraft mehr Eingewöhnungszeit zu geben.

Können Angehörige Urlaub machen, wenn eine 24-Stunden-Pflege installiert ist?

Ja, das ist einer der großen Vorteile der 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4. Die Betreuungskraft übernimmt die komplette Versorgung, sodass Angehörige sich erholen können. Wichtig ist eine gute Einarbeitung und klare Notfallpläne. Hinterlassen Sie Kontaktdaten von Ärzten, Pflegedienst und einer Vertrauensperson vor Ort. Die Verhinderungspflege (1.612 Euro jährlich) kann für zusätzliche Unterstützung in dieser Zeit genutzt werden.

Wie wird die Qualität der Pflege bei Pflegegrad 4 sichergestellt?

Qualitätssicherung erfolgt auf mehreren Ebenen: Die Vermittlungsagentur sollte regelmäßige Kontrollen durchführen. Ein ambulanter Pflegedienst, der für Behandlungspflege kommt, hat automatisch einen kontrollierenden Blick. Der Hausarzt sollte regelmäßige Hausbesuche machen. Führen Sie ein Pflegetagebuch und besprechen Sie wöchentlich den Verlauf mit der Betreuungskraft. Bei Pflegegrad 4 ist auch die Einbindung des MDK zur Qualitätskontrolle möglich.

Welche Aufgaben darf die Betreuungskraft bei Pflegegrad 4 NICHT übernehmen?

Betreuungskräfte aus Osteuropa dürfen keine medizinische Behandlungspflege durchführen. Dazu gehören: Injektionen (auch Insulin), Verbandswechsel, Katheterpflege, Medikamentengabe (außer Anreichen), Bedienung von medizinischen Geräten, Wundversorgung. Diese Aufgaben muss ein examinierter Pflegedienst übernehmen. Bei Pflegegrad 4 ist daher meist eine Kombinationsleistung aus 24-Stunden-Betreuung und ambulantem Pflegedienst optimal.

Ist eine 24-Stunden-Pflege auch bei Demenz und Pflegegrad 4 möglich?

Ja, gerade bei Demenz ist die 24-Stunden-Betreuung oft ideal. Die kontinuierliche Präsenz einer Bezugsperson gibt Sicherheit und Struktur. Wichtig ist eine Betreuungskraft mit Demenzerfahrung, die validation und biografieorientiert arbeiten kann. Bei herausforderndem Verhalten (Weglauftendenz, Aggressivität) muss die Eignung im Einzelfall geprüft werden. Der Entlastungsbetrag kann für zusätzliche Demenzbetreuung genutzt werden.

Fazit: 24-Stunden-Pflege als würdevolle Lösung bei Pflegegrad 4

Die 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 ermöglicht es schwer pflegebedürftigen Menschen, trotz intensivem Betreuungsbedarf in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Mit den richtigen Rahmenbedingungen, einer qualifizierten Betreuungskraft und der optimalen Nutzung aller Finanzierungsmöglichkeiten ist dies eine würdevolle und oft kostengünstigere Alternative zum Pflegeheim.

Die Entscheidung für eine 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4 erfordert sorgfältige Planung. Die Wohnung muss ausreichend barrierefrei sein, die Betreuungskraft entsprechend qualifiziert und belastbar. Mit monatlichen Kosten zwischen 2.500 und 4.500 Euro, von denen ein großer Teil durch Pflegeleistungen gedeckt wird, bleibt ein überschaubarer Eigenanteil von meist 1.200 bis 1.800 Euro.

Besonders wichtig ist die Wahl einer seriösen Vermittlungsagentur, die nicht nur eine passende Betreuungskraft vermittelt, sondern auch bei der Organisation, Finanzierung und laufenden Betreuung unterstützt. Die Kombination aus 24-Stunden-Betreuung und ambulantem Pflegedienst gewährleistet sowohl die notwendige medizinische Versorgung als auch die menschliche Zuwendung, die bei Pflegegrad 4 so wichtig ist.

Denken Sie daran: Die 24-Stunden-Pflege ist kein Allheilmittel, aber für viele Familien die beste Lösung. Sie ermöglicht individuelle Betreuung, erhält soziale Kontakte und Lebensqualität und entlastet pflegende Angehörige nachhaltig. Lassen Sie sich professionell beraten, um die optimale Lösung für Ihre individuelle Situation zu finden.

Starten Sie jetzt in ein sorgenfreies Leben

Kostenlose Expertenberatung zur 24-Stunden-Betreuung bei Pflegegrad 4 - individuell und unverbindlich

Angebot anfordern Beraten lassen

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine professionelle medizinische oder rechtliche Beratung. Alle Angaben zu Kosten und Förderungen entsprechen dem Stand 2025 und können sich ändern. Stand: Oktober 2025

Artikel teilen: